DEPV: Versorgung mit Holzpellets gesichert

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) sieht die Versorgungssicherheit trotz der Insolvenz von German Pellets gewährleistet.

„Deutschland ist aufgrund seiner großen Holzvorräte und der in den Sägewerken in großen Mengen anfallenden Sägespäne weiterhin für die Pelletherstellung prädestiniert. Dafür stehen zahlreiche leistungsfähige Pelletwerke an 55 Standorten“, betont DEPV-Vorsitzender Andreas Lingner in einer Pressemeldung vom 11.02.2016. Weltweit werden neben den USA und Kanada in Deutschland die meisten Holzpresslinge erzeugt. Die Versorgung mit Pellets sieht der Branchenverband daher gesichert.

Insgesamt werden in Deutschland rund zwei Millionen Tonnen Pellets jährlich erzeugt und bei einem üblichen Witterungsverlauf hierzulande auch in Pelletheizkesseln und -kaminöfen verbraucht.

Beim DEPV erklärt man die Insolvenz von German Pellets damit, dass das Wachstum des Wärmemarktes für das Geschäftsmodell des Unternehmens möglicherweise nicht die notwendige Geschwindigkeit innehatte. „Sie ist aber auch ein Fingerzeig an die Politik, am Heizungsmarkt mehr für die Energiewende in Deutschland zu tun! Durch den Pelletverbrauch 2015 wurden bundesweit knapp drei Millionen Tonnen CO2 eingespart. Ohne die moderne Holzenergie kann die Energiewende am Wärmemarkt nicht umgesetzt werden“, so Lingner. Grafik: DEPV 2016.

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